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Anwalt § Kanzlei Mayer

Rechtsanwalt

 

 

Die Kosten

 

Bernerstr. 8

71069 Sindelfingen

 

Tel.: 07031 – 87 96 96 (97)

Fax.: 07031 – 87 96 98

E-Mail: rakbeyer@aol.com

 

 

 

Meine Tätigkeit rechne ich nach der gesetzlichen Gebührenordnung ab.

Ab 1.7.2004 gilt das RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Siehe auch http://www.gesetze-im-internet.de/rvg/index.html . Ab 23. Juli 2013 trat die Änderungen durch 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz (2. KostRMoG) in Kraft. (Siehe http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/Gesetze/Verkuendung_Kostenrecht.pdf?__blob=publicationFile) . Siehe Tabelle unten.

Ab 1.7.2006 werde ich mit meinen Mandanten für eine außergerichtliche Beratung und die Erstellung von anwaltlichen Gutachten eine schriftliche Honorarvereinbarung treffen müssen, da der Gesetzgeber für diesen anwaltlichen Tätigkeitsbereich keine gesetzliche Gebührenvorgabe mehr getroffen hat. Ich werde Ihnen daher vor dem Beratungstermin oder am Anfang der Beratung einen konkreten Vorschlag über die anwaltlichen Gebühren für die von Ihnen gewünschte anwaltliche Beratung unterbreiten und das konkrete Honorar mit Ihnen aushandeln (Ausnahme: Verbraucher-Erstberatung). In den meisten Fällen wird es nach meiner Erfahrung dann bei den bisher schon geltenden Gebührensätzen verbleiben können.

Im Rahmen eines Erstberatungsgesprächs fallen für Verbraucher Gebühren je nach Zeitaufwand und Gegenstandswert von max. EUR 190,00 zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer an. Selbstverständlich erteile ich Rechtsrat auch auf der Grundlage von Beratungshilfe.

 

Wenn ich gerichtlich für Sie tätig werden, richten sich die Gebühren weiterhin nach den gesetzlichen Festlegungen im RVG. Bei entsprechenden Einkommens- und Vermögensverhältnissen der Mandanten kommt eine Prozeßvertretung auf der Basis von Prozeßkostenhilfe (PKH) in Betracht.

Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, bitte ich Sie, mir dies rechtzeitig mitzuteilen. Am besten wäre die Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice. Ich werde dann direkt mit der Rechtsschutzversicherung wegen der Deckungszusage korrespondieren.

 

Bei außergewöhnlichem Umfang der Mandatsbearbeitung schlage ich den Mandanten von vornherein den Abschluß einer Honorarvereinbarung vor.

Die Vereinbarung eines Erfolgshonorars war bisher nach deutschem Recht nicht zulässig. Seit dem 1.7.2008 sind Erfolgshonorare ausnahmsweise und in vom Gesetz vorgegebenen begrenzten Einzelfällen möglich. Gerne berate ich Sie auch hierzu.

Nach unserem Selbstverständnis gilt: An den Anwaltsgebühren sollte eine wirksame Rechtswahrnehmung niemals scheitern. Sprechen Sie mich auf die Kosten an. Ich erläutern Ihnen gerne die gesetzlich vorgeschriebene anwaltliche Abrechnungspraxis und mache Sie mit alternativen Vergütungsmodellen bekannt. Eine vertrauensvolle Mandatsbeziehung setzt Klarheit insbesondere auch bei den Kosten voraus.

Aus der angehängten Gebührentabelle können Sie einige Beispiele entnehmen. Dabei sollten Sie wissen, daß sich die Gebühren grundsätzlich nach dem sogenannten Gegenstandswert richten, also nach der Art und dem Umfang der anwaltlichen Tätigkeit, bei gerichtlichem Tätigwerden ist auch die jeweilige Instanz zu beachten.

Der “Gegenstandswert” der anwaltlichen Tätigkeit wiederum berechnet sich nach dem Inhalt des Tätigkeit.

Hier einige Beispiele:

 

·        wird eine bestimmte Geldforderung eingeklagt, bildet deren Höhe den Gegenstandswert

·        wird die Herausgabe einer Sache (PKW, Möbel, Gemälde etc.) verlangt, richtet sich der Gegenstandswert der Klage nach dem Wert der Sache

·         werden Unterhaltsansprüche aufgrund der gesetzlichen Unterhaltspflicht eingeklagt, bestimmt sich der Wert der Klage in der Regel nach dem 12-fachen monatlichen Unterhaltsbetrag

·         verteidigen Sie sich gegen die Zahlungsklage eines Verkäufers oder Bauträgers, bildet die von diesem erhobene Klage den Gegenstandswert

·         wird eine Vollstreckungsabwehrklage zur Verteidigung gegen die Vollstreckung aus einem Unterhaltstitel oder einer Grundschuld erhoben, entspricht die Höhe des Gegenstandes der Höhe der beabsichtigten Vollstreckungsabwehr.

Sowohl bei dem außergerichtlichem als auch dem gerichtlichen Vorgehen entstehen regelmäßig mehrere volle Gebühren oder Bruchteile dieser Gebühren, die nach dem Vergütungsverzeichnis des RVG mit einer Nummer bezeichnet werden, wie z.B. Geschäftsgebühr (Nr. 2300 VV), Einigungsgebühr (Nr. 1000 VV), Verfahrensgebühr (Nr. 3100 VV), Terminsgebühr (Nr. 3104 VV) etc. Teilweise werden außergerichtlich entstandene Gebühren auf die Prozeßgebühren angerechnet.

Im außergerichtlichen Verfahren, z.B. Verhandlungen mit dem Gegner oder dessen Anwältin, entsteht eine Geschäftsgebühr von 0,5 bis 2,5, im gerichtlichen Verfahren entstehen üblicherweise die Verfahrensgebühr von 1,3 und die Terminsgebühr von 1,2 der vollen Gebühr. Wird im Prozeß ein Vergleich geschlossen, entsteht eine Einigungsgebühr von 1,0. Wird die Einigung zur Vermeidung eines Prozesses bereits im außergerichtlichen Stadium erzielt, beträgt die Einigungsgebühr 1,5 der vollen Gebühr.

Wenn Sie die auf Sie zukommenden Kosten zunächst näherungsweise selbst errechnen wollen, finden Sie über den nachfolgenden Link.

 

Weiterführende Links zur Prozeßkosten-Berechnung

www.Rechtsanwaltsgebuehren.de

www.recht110.de/gebtabelle.htm

www.anwaltskostenrechner.de/kostenrechner/anwalt/index.html

www.justiz.nrw.de/BS/Hilfen/Kostenrechner.php

 


BGBl. I 2013, 2703 Anlage 2 (zu § 13 Absatz 1 Satz 3)


 

 

Gegenstandswert
bis … €

Gebühr
… €

 

Gegenstandswert
bis … €

Gebühr
… €

 

 

   500

   45,00

 

 50 000

1 163,00

 

 

 1 000

   80,00

 

 65 000

1 248,00

 

 

 1 500

  115,00

 

 80 000

1 333,00

 

 

 2 000

  150,00

 

 95 000

1 418,00

 

 

 3 000

  201,00

 

110 000

1 503,00

 

 

 4 000

  252,00

 

125 000

1 588,00

 

 

 5 000

  303,00

 

140 000

1 673,00

 

 

 6 000

  354,00

 

155 000

1 758,00

 

 

 7 000

  405,00

 

170 000

1 843,00

 

 

 8 000

  456,00

 

185 000

1 928,00

 

 

 9 000

  507,00

 

200 000

2 013,00

 

 

10 000

  558,00

 

230 000

2 133,00

 

 

13 000

  604,00

 

260 000

2 253,00

 

 

16 000

  650,00

 

290 000

2 373,00

 

 

19 000

  696,00

 

320 000

2 493,00

 

 

22 000

  742,00

 

350 000

2 613,00

 

 

25 000

  788,00

 

380 000

2 733,00

 

 

30 000

  863,00

 

410 000

2 853,00

 

 

35 000

  938,00

 

440 000

2 973,00

 

 

40 000

1 013,00

 

470 000

3 093,00

 

 

45 000

1 088,00

 

500 000

3 213,00